Just as truck drivers and longshore workers got the support of Occupy rallyists in the United States, the Philippine Airlines Employees’ Association (PALEA) received the solidarity of Occupy protesters in Canada. Occupy Toronto activists together with Canadian airline unions held a solidarity action at the Toronto international airport Dec. 10.
Der Streik an der Charité Facility Management (CFM) ist nach 13 Wochen zu Ende. Ein Gespräch mit Kenan Uzundag, Reiniger für die CFM am Campus Benjamin Franklin des Krankenhauses Charité in Berlin-Steglitz. http://de.indymedia.org/2011/12/321798.shtml?print=on
GEA AG aus Düsseldorf missachtet die Grundrechte und ILO Vorschriften.
Ausgesperrte 70 Kolleginnen und Kollegen in den Werken der GEA AG Gebze/Türkei kämpfen seit Juli für ihre Wiedereinstellung und Anerkennung ihrer Gewerkschaft Birlesik Metal Is. GEA AG aus Düsseldorf (wieder mit ein Rekordumsatz von 5,2 Milliarden) gehört auch zu den 4335 Deutschen Unternehmen, die auf Grund der Verlagerung in der Türkei investiert haben.
Bis jetzt haben sich mehrere Persönlichkeiten und Gewerkschaften für die Beilegung der Konflikte eingeschaltet. Michael Sommer als Präsident der ITUC, Internationaler Metallförderation (IMF www.imfmetal.org) , Transportföderation ITF www.itfglobal.org/index.cfm sowie Verbund der Chemiegewerkschaften ICEM (www.icem.org) und Dachverband DISK und zahlreiche andere Gewerkschaften haben sich an die Geschäftsleitung angewandt. Zuletzt hat der IGM Bundesvorstand die GEA AG zu sozialen Dialog und Einhaltung der Sozialstandarts aufgefordert.
Stur reagiert aber Zuständiger Segmentleitung der GEA AG und nimmt oft die anti-demokratische Gesetze, Justiz und die Staatsgewalt der Türkei zu Hilfe. Sie Missachten eindeutig die Artikeln § 87 und § 95 der ILO Grundsätze sowie Europäischen Sozialcharta §14. Ebenfalls Ihre eigene Vereinbarung, die Sie mit Internationaler Metallföderation (IMF) getroffen haben.
Daher wenden wir uns zum ersten Mal an die Öffentlichkeit und bitten um Unterstützung der Birlesik Metal und der entlassenen Kolleginnen und Kollegen.
Wir fordern die GEA A.G. der entlassenen Kolleginnen und Kollegen Wiedereinzustellen und sofortige Verhandlung mit Metallföderation-IMF und Birlesik Metal aufzunehmen.
Treffpunk: Am Mittwoch 21. Dezember um 13,30 Uhr.
GEA Haupt Gebäude, Peter-Müller-Str. 12, 40468 Düsseldorf
Wir wollen eine Dokumentation des 6 monatigen Arbeitskampfes von Birlesik Metal/DISK und GEA Beschäftigten in Gebze vor dem Hauptgebäude der GEA AG zum ersten Mal veröffentlichen und der Arbeitnehmervertretung übergeben.
Wir wollen Gesicht zeigen und unsere Solidarität mit denen Menschen zum Ausdruck bringen, die unter Gefriertemperaturen Zelten und für Sozialer Gerechtigkeit kämpfen.
Erstunterzeichner: Werner Wiertgen (VM Verdi), Hüseyin Avgan (Vors. Der DIDF), Neslihan Celik Sprecher der ÖDA), Süleyman Gürcan (Vors.der ATIF), Serdar Derventli (Ver.di Düsseldorf), Wolfgang Buchholz (IGM Sprockhövel),
Ein Richtungswechsel an der Spitze des größten türkischen
Gewerkschaftsbundes mit seinen rund 2,13 Millionen Mitgliedern blieb auf der 21. Generalversammlung von Türk-Is in Ankara aus. Doch die Oppositionsplattform »Kraft durch Einheit« konnte auf dem am Sonntag 11. Dezember zu Ende gegangenen viertägigen Kongreß den Unmut vieler Gewerkschaftsmitglieder am Kuschelkurs der Türk-Is-Führung gegenüber der neoliberalen AKP-Regierungspolitik artikulieren. http://auroranews.twoday.net/stories/richtungswechsel-ausgeblieben/
Zu der am 13.12.2011 um 08.00 Uhr im S-Bahn Werk Berlin-Schöneweide stattgefundenen Betriebsversammlung, wurden ab 05.00 Uhr bis zu deren Beginn ca. 500 Informationsblätter an Kolleginnen und Kollegen verteilt - siehe Bild -. Nur etwa 400 der insgesamt 3500 bei der S-Bahn beschäftigten Kolleginnen und Kollegen verfolgten dann die Berichte des Betriebsrates, der Geschäftsführung und Gewerkschaften (EVG + GDL). In der anschließenden Diskussion wurde es dann lebhafter. So kamen aus den Reihen der Kolleginnen und Kollegen die Befürworter des "Aktionsausschusses 100% S-Bahn" zu Worte und luden alle interessierten Kolleginnen und Kollegen zum ersten Zusammentreffen des Aktionsausschusses am 15.12.2011 ein.
Karl Heinz Schubert, der Herausgeber des Onlinemagazins trend, hat gegen den ausbeuterischen Spätkaufinhaber N. S. gewonnen !
Das Kammergericht hat dessen Beschwerde gegen die Nichterlassung einer Einstweiligen Verfügung entgültig abgewiesen ! Somit kann legal über die strittigen Punkte berichtet werden !
Wie der Stand bei Labournet ist, wissen wir nicht.
Im Haupsacheverfahren findet der Arbeitsgerichtsprozeß am 20.12. um 9.30 früh vor dem Arbeitsgericht am Magdeburger Platz statt. Raumnummer kommt noch.
Morgen Veranstaltung dazu von FAU und Interkomm im Vetomat, Scharnweber Str. 35, um 20.00 Uhr. Fr. Kundgebung 18.00 Samariterstr. 2
Der Streik der Arbeiter der SBB-Werkstätten (Officine) in Bellinzona im Frühjahr 2008 geht wohl in die Geschichte ein: Nach 33 Tagen Streik und Besetzung der Werkstatt, einer breiten Mobilisierung von Gesellschaft und Politik konnten die über 400 Beschäftigten die Restrukturierungs pläne der SBB-Direktion erfolgreich bekämpfen und somit den Standort
erhalten.
Darüber hinaus konnten gar Forderungen durchgesetzt werden wie z.B. die Festanstellung von ca. 50 Temporärarbeitern.
Inzwischen hat sich gezeigt, dass die SBB-Spitze den Frontalangriff nur hinaus schob. Zwar wurden die Bedürfnisse der Werkstatt in Bellinzona regelmässig zwischen der Direktion des Unternehmens und dem Streikkomitee an einem sogenannten "Runden Tisch" besprochen, die wichtigen Entscheide wurden aber anderswo gefällt.
Mitte 2011 verhandelte die SBB mit den Gewerkschaften SEV und
transfair und über die Köpfe der über 27'000 SBB-Beschäftigten hinweg die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages (GAV).
Wesentlicher Bestandteil des neuen Vertrages war der Übergang vom Lohnsystem ESP (29-Lohnklassen) zu ToCo (15-Lohnklassen), was eine massive Effektivlohnreduktion (bis zu 20'000 CHF jährlich in gewissen Fällen) und eine krasse Öffnung der Lohnschere innerhalb der SBB bedeutet.
Immerhin weigerten sich über 6000 Beschäftigte schweizweit, den neuen Arbeitsvertrag zu unterzeichnen. Ob dieser "individuelle Protest" in eine kollektive Mobilisierung mündet, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Sicherlich könnten die Beschäftigten der Officina Bellinzona hier eine Vorreiterrolle spielen.
Nachdem in den letzten beiden Jahren wieder vermehrt Temporärarbeiter angestellt wurden, um die stark gestiegenen Aufträge von SBB Cargo bewältigen zu können, soll das Arbeitsvolumen beim Unterhalt der Güterwagen nun ganz kurzfristig und massiv reduziert werden. Dieser Entscheid von SBB Cargo im November 2011 ist ein eigentlicher Frontalangriff auf die Werkstatt in Bellinzona, der früher oder später
zu einer Schliessung des Werkes führen würde - die gleichen Pläne
also, welche die SBB-Direktion schon 2008 umsetzen wollte und die zum bekannten Widerstand führten, werden neu aufgegleist.
Die Belegschaftsversammlung der Offinica Bellinzona hat als erste
Antwort auf diesen Angriff eine Resolution verabschiedet und die
SBB-Direktion aufgefordert, den Entscheid zurückzunehmen. Wir haben diese Resolution auf Deutsch und Französisch übersetzt, damit die neueste Entwicklung über die kantonalen Grenzen hinaus bekannt gemacht wird und sich eine breite Solidarität mit der Belegschaft der Officina Bellinzona organisieren kann.
Gewerkschaften und Geschäftsleitung bei Charité-Servicetochter einigen sich nach zwölf Wochen Streik auf Mindestlohn und Einmalzahlung. 2012 weitere Verhandlungen http://www.jungewelt.de/2011/12-07/036.php
»Das ist nicht das Ende des Konflikts«, betonte auch Sascha Stanicic vom Solidaritätskomitee, das die Streikenden seit Wochen aktiv unterstützt. »Auch wenn das materielle Ergebnis nicht gerade berauschend ist, können die Kollegen erhobenen Hauptes in den Betrieb zurückgehen, Kräfte sammeln und die nächste Auseinandersetzung vorbereiten«
Internationale Kurznachrichten zu Arbeits- und Arbeiterkämpfen. Inspiriert von der japanischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba
Danketsu
Das japanische Wort "Danketsu" bedeutet wörterbuchmässig übersetzt "Solidarität". Wie aber so oft hat das japanische Wort in der japanischen Sprache selbst eine noch viel komplexere Bedeutung, etwa im Sinne des Wahlspruchs der 3 Musketiere aus Alexander Dumas Roman:
"Einer für alle! Alle für einen!"
Die Schaffung und Verbreiterung einer internationalen klassenorientierten Arbeiterbewegung ist ein Ziel der kämpferischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba in Japan.
Dies bedeutet unter anderem:
(1) Arbeits- und Arbeiterkämpfe dürfen niemals sektoriell, kulturell, ethnisch oder national isoliert und eingegrenzt bleiben. Über alle diese (letztlich künstlichen) Grenzen hinweg muss Solidarität (Danketsu) praktiziert werden.
(2) die Gesamt - Interessen aller Menschen, die nur Besitzer blosser Arbeitskraft als Produktionsfaktor sind (60-80% der Bevölkerung etwa in Ländern wie Deutschland oder Japan), also wissenschaftlich formuliert der Klasse des Proletariats, müssen stets im Vordergrund sein.
(3) Es ist von einer Unversöhnlichkeit der Interessen von Kapital und Arbeit auszugehen.
(4) Es gilt die unmittelbare und direkte Solidarität (Danketsu) zwischen den zahllosen Segmenten dieser Klasse weltweit ständig zu erzeugen und zu verbreitern.
Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan
Am 11.10.2011 riefen 4 Gründungsmitglieder das Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan ins Leben. Ziel des Komitees ist die Schaffung zahlreicher Kontakte zwischen deutschen und japanischen gewerkschaftlichen Aktivisten (wobei gewerkschaftliche Aktivisten keineswegs etwa auf formale Mitglieder von Teilorganisationen etwa des DGB begrenzt ist).
Dieser Blog hier (Danketsu-Blog) ist allerdings nicht nur einseitig auf deutsch-japanische Arbeitersolidarität ausgerichtet, sondern nahm von Anfang an auch Kurzmeldungen über Arbeitskämpfe aus anderen Teilen der Welt auf.
Damit realisieren wir auch auf beste Weise, was ein zentrales Anliegen der japanischen Doro-Chiba ist: Schaffung einer weltweit miteinander vielfältig vernetzten klassenorientierten Arbeiterbewegung; Danketsu erzeugen und immer weiter verbreitern.
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Zuletzt aktualisiert: 10. Jul, 03:08
Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, veröffentlichen wir jede uns bekannt gewordene Meldung über Arbeits- und Arbeiterkämpfe, ohne Rücksicht darauf, von welchen politischen Kräften diese Kämpfe geführt werden. Unser Prinzip heisst Klassensolidarität, also Solidarität aller Menschen, die Besitzer blosser Arbeitskraft sind.