S-Bahn Berlin

Mittwoch, 16. November 2011

WIR LASSEN UNS NICHT VERKAUFEN!

Hallo Leute!

Es wird auch euch nicht entgangen sein, dass die SPD gemeinsam mit der CDU die S-Bahn, und damit auch uns S-Bahner, verkaufen will. Ihr Koalitionsvertrag sieht vor, die Ring- und Süd/Ost-Linien europaweit auszuschreiben, wenn die DB die S-Bahn nicht an das Land Berlin verkaufen will. Diese Vorgehensweise über die Köpfe fast aller 3000 davon betroffenen S-Bahner hinweg, sollte eine deutliche Reaktion erzeugen! Wenn wir uns nicht selber wehren, wird es keiner für uns tun!

Daher schicke ich euch folgenden Termin zu, der sich dafür eignet unseren Standpunkt zur Sache den Politikern öffentlich darzulegen. Die Erfahrungen von einigen von uns, sollten sich auch für die SPD gut eignen, wenn es um die Interessen von uns S-Bahnern geht.

Die SPD trifft sich am 21. November zum Landesparteitag, um dort über ihren "tollen" Koalitionsvertrag mit der CDU zu entscheiden. Der Einlass für die Delegierten ist ab 16:30 Uhr. Los geht es um 17:30 Uhr. Aus eigenen Erfahrungen denke ich, dass wir ab spätestens 15:30 Uhr vor Ort sein sollten. Das Versammlungshotel ist das "Leonardo Royal Hotel Berlin"‎ Otto-Braun-Straße 90, also in der Nähe vom Alex. Haltestelle "Mollstr./Otto-Braun-Str." (Tram 4, 5, 6, 8) oder "Am Friedrichshain" (Tram 4).

Ein Transparent mit der Aufschrift - WIR LASSEN UNS NICHT VERKAUFEN - WEDER VOM MANAGEMENT NOCH VON DER POLITIK - oder so, werde ich auch gerne mit eurer Hilfe anfertigen. Vielleicht habt ihr ja auch eigene Ideen die ihr mitbringt!? Ansonsten hilft auch schon Mundpropaganda unter den Kollegen.

Treffpunkt ist am 21.11. um 15 Uhr die Tramhaltestelle der Tram 4,5,6, (unmittelbar am S-Bf Alexanderplatz), bzw. vor Ort!

Gruß U.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Transparenz für Basis bei der S-Bahn

Aufgrund eines Tips gefunden:
http://www.tfb-s-bahn-berlin.de
Ziele und Selbstverständnis:
Wir treten ein für das Wohl der Mitarbeiter und das der Berliner S–Bahn. Die Arbeitsplatzerhaltung gehört zum Schwerpunkt unseres Wirkens.
Verpflichtet sind wir den Interessen aller Mitarbeiter und werden regelmäßig in Beratungen über unsere Arbeit Rechenschaft ablegen.
Wir arbeiten aktiv an der Basis und stellen unsere Position öffentlich zur Diskussion.
Wir kämpfen für gleiche Rechte, unabhängig von Dienststellung, Alter, Geschlecht oder Gesinnung.
Wir werden jede Form von Bürokratismus, Günstlingswirtschaft, Selbstsucht und Gewissenlosigkeit aufdecken und bekämpfen.
Wir fördern die Zusammenarbeit über die Fraktionsgrenzen hinweg, zur Durchsetzung der Forderungen der Arbeitnehmer.
Wir steuern gegen jeden Abbau der Rechte der Arbeitnehmer und setzen uns entschieden für die Einhaltung und Umsetzung der Gesetze und Tarifverträge ein.

Danketsu Blog

Internationale Kurznachrichten zu Arbeits- und Arbeiterkämpfen. Inspiriert von der japanischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba

Danketsu

Das japanische Wort "Danketsu" bedeutet wörterbuchmässig übersetzt "Solidarität". Wie aber so oft hat das japanische Wort in der japanischen Sprache selbst eine noch viel komplexere Bedeutung, etwa im Sinne des Wahlspruchs der 3 Musketiere aus Alexander Dumas Roman: "Einer für alle! Alle für einen!"

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Klassenorientierte Arbeiterbewegung

Die Schaffung und Verbreiterung einer internationalen klassenorientierten Arbeiterbewegung ist ein Ziel der kämpferischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba in Japan. Dies bedeutet unter anderem: (1) Arbeits- und Arbeiterkämpfe dürfen niemals sektoriell, kulturell, ethnisch oder national isoliert und eingegrenzt bleiben. Über alle diese (letztlich künstlichen) Grenzen hinweg muss Solidarität (Danketsu) praktiziert werden. (2) die Gesamt - Interessen aller Menschen, die nur Besitzer blosser Arbeitskraft als Produktionsfaktor sind (60-80% der Bevölkerung etwa in Ländern wie Deutschland oder Japan), also wissenschaftlich formuliert der Klasse des Proletariats, müssen stets im Vordergrund sein. (3) Es ist von einer Unversöhnlichkeit der Interessen von Kapital und Arbeit auszugehen. (4) Es gilt die unmittelbare und direkte Solidarität (Danketsu) zwischen den zahllosen Segmenten dieser Klasse weltweit ständig zu erzeugen und zu verbreitern.

Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan

Am 11.10.2011 riefen 4 Gründungsmitglieder das Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan ins Leben. Ziel des Komitees ist die Schaffung zahlreicher Kontakte zwischen deutschen und japanischen gewerkschaftlichen Aktivisten (wobei gewerkschaftliche Aktivisten keineswegs etwa auf formale Mitglieder von Teilorganisationen etwa des DGB begrenzt ist). Dieser Blog hier (Danketsu-Blog) ist allerdings nicht nur einseitig auf deutsch-japanische Arbeitersolidarität ausgerichtet, sondern nahm von Anfang an auch Kurzmeldungen über Arbeitskämpfe aus anderen Teilen der Welt auf. Damit realisieren wir auch auf beste Weise, was ein zentrales Anliegen der japanischen Doro-Chiba ist: Schaffung einer weltweit miteinander vielfältig vernetzten klassenorientierten Arbeiterbewegung; Danketsu erzeugen und immer weiter verbreitern.

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Meldungen im Danketsu-Blog

Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, veröffentlichen wir jede uns bekannt gewordene Meldung über Arbeits- und Arbeiterkämpfe, ohne Rücksicht darauf, von welchen politischen Kräften diese Kämpfe geführt werden. Unser Prinzip heisst Klassensolidarität, also Solidarität aller Menschen, die Besitzer blosser Arbeitskraft sind.

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