Berlin

Montag, 2. Juli 2012

Solidarität mit Kotti&Co !

Auch der Kampf besitzloser Mieter ist ein Kampf der Klasse der Arbeiterinnen und Arbeiter.

aus
http://kottiundco.wordpress.com/2012/07/01/4-larmdemo-eine-grosse-manifestation-unseres-kampfesmutes/

Um es kurz zu machen: unser 4. Lärmdemo war ein Erfolg. Am Anfang der Demo sah es noch so aus, als würden wir dieses mal weniger sein als bei unserer letzten Demo. Aber geirrt: die Demo schwoll schnell auf ca 600-700 Leute an. (Wir haben nicht gezählt – Polizei sagte uns wärend der Demo 700 – Die RBB Abendschau sagt 600). Wir finden es toll das nun schon zum vierten Mal hintereinander so viele Nachbar/innen und UnterstüzerInnen gekommen sind. Die Demonstrationen dienen ja nicht nur der Vermittlung nach aussen – sie sind für alle Beteiligten ein kleines Fest der Begegnung, ein Fest der Vielfalt und Einigkeit, ein Fest des Kampfesmutes, eine Manifestation unseres Willen, uns gegen die Verdrängung aus der Innenstadt zu wehren.
Wir warten noch immer auf die Antwort von Senator Müller auf unsere Forderungen aus unserem offenen Brief. In der Zwischenzeit machen wir weiter! Nächste Woche gibt es wieder eine Lärmdemo!

Mittwoch, 14. März 2012

Pressemitteilungen Schlecker (Nr. 37) Berlin, Donnerstag, 15. März 2012: Schlecker-Beschäftigte demonstrieren am Neptunbrunnen

13.03.2012

Für den kommenden Donnerstag, den 15. März 2012 ruft ver.di Schlecker-Beschäftigte aus Berlin und Brandenburg zu einer Kundgebung am Neptunbrunnen (Alexanderplatz) in Berlin auf. Die Kundgebung beginnt gegen 16.00 Uhr.

Derzeit ist unklar, wie viele Arbeitsplätze bei Schlecker gerettet werden können. „Das richtet sich auch nach dem Besetzungsmodell, also danach, wie viele Beschäftigte künftig in einer Filiale arbeiten werden“, sagte Janet Dumann, zuständige ver.di-Gewerkschaftsekretärin. Wie auch bundesweit, so droht auch in Berlin und Brandenburg die Schließung der Hälfte der Filialen. „Daher ist es jetzt wichtig, öffentlich zu zeigen, dass die Beschäftigten Angst um ihren Arbeitsplatz haben“, so Janet Duman.

Nach aktuellem Stand gibt es derzeit in Berlin 191 Schleckerfilialen, in Brandenburg 128. In Berlin sind derzeit ca. 800 Personen bei dem Unternehmen beschäftigt, in Brandenburg sind es rund 500.

Für inhaltliche Rückfragen:
Janet Dumann - ver.di-Gewerkschaftsekretärin im Fachbereich Handel (Tel.: 030 88 66 55 88,
mobil: 0170 – 57 48 577)
Herausgeber:

Pressestelle des Landesbezirks Berlin-Brandenburg
der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
Andreas Splanemann – Pressesprecher
(Tel: 030/ 8866 – 4111)

Donnerstag, 27. Oktober 2011

PRESSEMITTEILUNG des Bündnisses "Wir zahlen nicht für Eure Krise!"

Eurokrise?... Die Krise heißt Kapitalismus!

Im Rahmen der Occupy-Bewegung demonstrieren weltweit Millionen von Menschen gegen die Macht der Banken und Konzerne. Gleichzeitig merken sie, dass Parlamente und Regierungen ihre Wünsche und Interessen nicht mehr repräsentieren. Die Ursache der jetzigen sogenannten "Euro-Krise" liegt nicht in Spekulationen geldgieriger Manager oder gar im Verhalten von Rating-Agenturen, sondern in einer zunehmenden Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben. Dazu Michael Prütz, Sprecher des Bündnisses: "In Großbritannien lag der Spitzensteuersatz Ende der siebziger Jahre bei 83 %, unter Kohl in Deutschland lag er noch in den achtziger Jahren bei 60 %, heute beträgt er faktisch nur noch die Hälfte. Dieses und vieles andere verursacht die Krise der europäischen Staatsfinanzen."

Das Berliner Bündnis über dreißig Organisationen, Parteien und Gewerkschaften ruft auf, am kommenden Samstag, den 29.10.2011, im Rahmen der weltweiten Occupy-Bewegung zu demonstrieren. Wir stellen die Forderungen von Lohnabhängigen, Studenten und Rentnern in den Mittelpunkt, wir demonstrieren für:

- radikale Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich
- Mindestlohn von 10 € die Stunde
- eine Vermögenssteuer, die den Namen verdient
- eine Sonderabgabe auf große Vermögen
- die Vergesellschaftung der Banken unter öffentlicher Kontrolle
- die Rekommunalisierung privatisierter Betriebe der öffentlichen Daseinsfürsorge
- drastische Lohnerhöhungen
- die Reduzierung der Verbrauchssteuern
- keine Rente mit 67
- kostenlose Bildung für alle

Darüber hinaus soll die Demonstration auch dem Kampf der griechischen Bevölkerung gegen das Spardiktat der Merkel-Regierung und der Troika solidarischen Ausdruck verleihen. Beide wollen aus Griechenland ein Protektorat der europäischen Banken und Konzerne machen. Dazu Michael Prütz: "Die Griechen kämpfen längst nicht mehr nur für die Rücknahme der Sparbeschlüsse, sondern für den Sturz der Papandreou-Regierung. Sie haben unsere volle Unterstützung."

Das Bündnis erwartet mehrere tausend Demonstrationsteilnehmende,
Treffpunkt: Samstag, 29.10.2011, 13 Uhr vorm Roten Rathaus.

Für Rückfragen: Michael Prütz 0172 - 916 98 00
------
per Mail vom
Forum Betrieb, Gewerkschaft und Soziale Bewegung Berlin
E-Mail: forumberlin@web.de
Wer wir sind und was wir wollen:
http://www.labournet.de/GewLinke/profile/berlin.html
Übersicht über unsere bisherigen Veranstaltungen sowie Protokolle:
http://www.netzwerkit.de/projekte/forumberlin

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Berlin, 29.10.2011, Demo "Die Krise heisst Kapitalismus!"

(per Mail erhalten)
Bitte Verbreiten!!!!!
Das Antikrisenbündnis Berlin hat gestern beschlossen:
Demonstration: Die Krise heisst Kapitalismus!
Sa, 29.10. 13 Uhr Rotes Rathaus
Die Demo wird angemeldet
Helft bei der Mobilisierung....

3.11.2011 Film "Ende der Vertretung" zum längsten und härtesten Streik in der Geschichte des deutschen Einzelhandels

(per Mail erhalten)
Film "Ende der Vertretung"
Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22
Donnerstag, 03.11.2011, 18.15 Uhr

2007/2008 findet der längste und härteste Streik in der Geschichte
des deutschen Einzelhandels statt. Der Film "Ende der Vertretung"
(Regie: Bärbel Schönafinger/Samira Fansa, BR D 2009, 56 Min.) begleitet die Streikenden über mehrere Monate. Manchen wird ihr Engagement im Streik zum Verhängnis, Emmely zum Beispiel. Das Komitee „Solidarität mit Emmely“ stellt im Anschluss an die Filmvorführung sein gerade erschienenes Buch „Gestreikt. Gefeuert. Gekämpft. Gewonnen.“ vor.
Es reflektiert die Erfahrungen der Kampagnenarbeit und den politischen und juristischen Erfolg.
Gäste: Emmely und das Komitee "Solidarität mir Emmely"

Sonntag, 16. Oktober 2011

Berlin - Solidarität mit den Streiks bei CFM Charite und Alpenland

Klassenkampf-Block solidarisiert sich mit Streiks bei CFM Charite und Alpenland in Berlin
http://klassenkampfblock.blogsport.de/2011/10/11/solidaritaet-mit-den-streiks-an-der-charite-und-bei-alpenland/

Danketsu Blog

Internationale Kurznachrichten zu Arbeits- und Arbeiterkämpfen. Inspiriert von der japanischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba

Danketsu

Das japanische Wort "Danketsu" bedeutet wörterbuchmässig übersetzt "Solidarität". Wie aber so oft hat das japanische Wort in der japanischen Sprache selbst eine noch viel komplexere Bedeutung, etwa im Sinne des Wahlspruchs der 3 Musketiere aus Alexander Dumas Roman: "Einer für alle! Alle für einen!"

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Klassenorientierte Arbeiterbewegung

Die Schaffung und Verbreiterung einer internationalen klassenorientierten Arbeiterbewegung ist ein Ziel der kämpferischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba in Japan. Dies bedeutet unter anderem: (1) Arbeits- und Arbeiterkämpfe dürfen niemals sektoriell, kulturell, ethnisch oder national isoliert und eingegrenzt bleiben. Über alle diese (letztlich künstlichen) Grenzen hinweg muss Solidarität (Danketsu) praktiziert werden. (2) die Gesamt - Interessen aller Menschen, die nur Besitzer blosser Arbeitskraft als Produktionsfaktor sind (60-80% der Bevölkerung etwa in Ländern wie Deutschland oder Japan), also wissenschaftlich formuliert der Klasse des Proletariats, müssen stets im Vordergrund sein. (3) Es ist von einer Unversöhnlichkeit der Interessen von Kapital und Arbeit auszugehen. (4) Es gilt die unmittelbare und direkte Solidarität (Danketsu) zwischen den zahllosen Segmenten dieser Klasse weltweit ständig zu erzeugen und zu verbreitern.

Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan

Am 11.10.2011 riefen 4 Gründungsmitglieder das Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan ins Leben. Ziel des Komitees ist die Schaffung zahlreicher Kontakte zwischen deutschen und japanischen gewerkschaftlichen Aktivisten (wobei gewerkschaftliche Aktivisten keineswegs etwa auf formale Mitglieder von Teilorganisationen etwa des DGB begrenzt ist). Dieser Blog hier (Danketsu-Blog) ist allerdings nicht nur einseitig auf deutsch-japanische Arbeitersolidarität ausgerichtet, sondern nahm von Anfang an auch Kurzmeldungen über Arbeitskämpfe aus anderen Teilen der Welt auf. Damit realisieren wir auch auf beste Weise, was ein zentrales Anliegen der japanischen Doro-Chiba ist: Schaffung einer weltweit miteinander vielfältig vernetzten klassenorientierten Arbeiterbewegung; Danketsu erzeugen und immer weiter verbreitern.

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Meldungen im Danketsu-Blog

Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, veröffentlichen wir jede uns bekannt gewordene Meldung über Arbeits- und Arbeiterkämpfe, ohne Rücksicht darauf, von welchen politischen Kräften diese Kämpfe geführt werden. Unser Prinzip heisst Klassensolidarität, also Solidarität aller Menschen, die Besitzer blosser Arbeitskraft sind.

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