Berlin S-Bahn

Mittwoch, 25. Juli 2012

GDL Tarifabschluss: (K)eine Nullnummer!?

per Mail erhalten
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Wie die GDL heute Nacht meldet:

„Die Lokomotivführer erhalten insgesamt ein Plus von 7,3 Prozent. Rückwirkend ab 1. Juli 2012 werden die Löhne um 3,8 Prozent erhöht, zum 1. November 2013 noch einmal um 3,5 Prozent. Von letzterem fließen 1,1 Prozent in die betriebliche Altersvorsorge. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2014.

Zusätzlich wird die 2011 begonnene Ausbildungsinitiative als Teil einer gemeinsamen Imageoffensive für den Lokomotivführerberuf ausgebaut. So sollen 2012 700 Lokomotivführer ausgebildet werden, davon allein 500 im dreijährigen Ausbildungsberuf Eisenbahner im Betriebsdienst (Fachrichtung Lokomotivführer/Transport). Diese Ausbildungszahlen sollen auch in den Jahren 2013 und 2014 erreicht werden."

http://www.gdl.de/pmwiki.php?n=Aktuell.Pressemitteilung-1343087031?action=overlay
_____unterm Strich bedeutet es:

Innerhalb der angestrebten Laufzeit von Juli 2012 bis Juni 2013 sind aus den geforderten 7% nun 3,8% geworden. Für den Zeitraum von Juli 2013 bis Juni 2014 ergibt sich eine rechnerische Bruttolohnerhöhung von 1,6%. Da die Altersvorsorge von 1,1% des Lohnzuwachses ab November 2013 nicht auf den greifbaren Lohnzuwachs anzurechnen ist. Die durchschnittliche Inflationsrate im Jahr 2011 lag in Deutschland bei 2,3%! Ökonomen rechnen für 2012 mit einem Anstieg der Inflationsrate. Allein bei gleichbleibender Inflationsrate für 2012, werden aus den 3,8% schnell 1,5% und aus den 1,6% ab November 2013 werden so 0,1% realer Lohnzuwachs.

Netto sind es von 2012 bis 2013 dann ca. 22 Euro pro Monat. Von 2013 bis 2014 sind es dann ca.3 Euro pro Monat auf die Hand mehr. Bei insgesamt stark steigender Arbeitsverdichtung und zunehmender Arbeitszeitflexibilisierung.

Die Ausbildungsinitiative kann als gute Sache verbucht werden, die in Zahlen jedoch ernüchternd wirken. Aus den 700 neuen Lokführern im Jahr 2012 werden pro Bundesland 44 Lokführer. Beim Ausbildungsberuf Lokführer sinkt die Zahl auf 31. Wobei diese Zahl noch einmal auf die 4 Unternehmensbereiche (Nah-, Regio-, Fern- und Güterverkehr) aufgesplittet werden müsste. So bleiben durchschnittlich 8 Lokführer pro Bundesland und Unternehmensbereich übrig. Eine Übernahmegarantie der Azubis wurde mit dieser “Offensive“ nicht genannt.

Interessant ist noch der Umstand, dass die GDL-Tarifkommission noch in der Nacht des Tarifabschlusses getagt hat und offensichtlich umfassend informiert wurde, um dann auch gleich dem Abschluss zuzustimmen.

Jetzt sollte jedoch endlich und umfassend der Kampf um unsere Forderungen für den Zukunft-Tarifvertrag gestartet werden. Deren Abschluss wurde in der Tarifrunde 2011 vereinbart und wurde, incl. freiwilliger Friedenspflicht der GDL, bis zum heutigen Tage immer wieder aufgeschoben, bzw. inzwischen von der diesjährigen Tarifrunde überholt.

Und vergessen wir nicht unseren Kampf und den der Gewerkschaften um unsere Arbeitsplätze bei der Berliner S-Bahn. Dafür haben sich mindestens 1000 S-Bahner/innen, auch als Mitglieder der GDL und EVG, ausgesprochen!

Mittwoch, 14. März 2012

Neues vom Aktionsausschuss 100% S-Bahn Berlin

Bei der letzten S-Bahn Betriebsversammlung (BV) am 08.03.2012 haben sich 100% der anwesenden Kolleginnen und Kollegen, insbesondere gegenüber dem Gast der BV - Christian Gaebler - (Verkehrspolitschen Sprecher der SPD Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin), den Gewerkschaftsvertretern, dem Betriebsrat und der S-Bahn Geschäftsführung, gegen die Ausschreibung der S-Bahn und die damit einhergehende Ausschreibung ihrer Arbeitsplätze ausgesprochen.

Dieses deutliche Votum der rund 500 S-BahnerInnen ist wohl auch ein Ergebnis der gewerkschaftsübergreifenden Arbeit vom "Aktionsausschuss 100% S-Bahn". Deren neustes Flugblatt, mit den Erfahrungen unserer Kolleginnen und Kollegen im Regionalverkehr mit den dortigen Ausschreibungen, findet ihr im Anhang.

Nun gilt es, das kollektive Votum der S-BahnerInnen in ein kollektives Handeln aller Beschäftigten der Berliner S-Bahn umzuwandeln. Damit auch die Ablehnung der S-Bahn Ausschreibung durch den Betriebsrat der S-Bahn keine leeren Worte bleiben, sind jetzt alle Kolleginnen und Kollegen gefragt, um das nur scheinbar Unmögliche möglich zu machen!

So lädt der "Aktionsausschuss 100% S-Bahn", jede Woche Mitttwoch ab 16 Uhr im Obergeschoß des DB Restaurants "Mediterrano Cantina Estaciòn" im Berliner Ostbahnhof, alle interessierten S-BahnerInnen zur Diskussion und zum Mitmachen gegen die Ausschreibung und Zerschlagung der S-Bahn ein.
Einmal im Monat (nächster Termin: 14.03.2012) sind ab 18 Uhr zudem alle interessierten KollegInnen und GewerkschafterInnen aus anderen Betrieben, Gruppen und Parteien zur Diskussion, Information und zum Mitmachen eingeladen.

Montag, 27. Februar 2012

Offener Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin zur Teil-Ausschreibung der Berliner S-Bahn

Sehr geehrter Herr Wowereit,

wir wenden uns an Sie, den Regierenden Bürgermeister von Berlin, in Sorge um unsere Arbeitsplätze, in Sorge um unsere Zukunft und die unserer Familien.

Wir, das ist der „Aktionsausschuss 100% S-Bahn“, legitimiert durch unsere Kollegen, die mit ihren Unterschriften die Gründung dieser, ihrer Interessenvertretung initiiert haben.

Wir wissen, dass Sie als Regierender Bürgermeister hohe Verantwortung für diese Stadt, ihre Bürger und Gäste tragen. Ein verlässlicher, öffentlicher Personennahverkehr ist unabdingbar für die Metropole Berlins und somit Teil Ihrer Verantwortung.

Dem Koalitionsvertrag zwischen Ihrer Partei, der SPD, und der CDU entnehmen wir, dass beabsichtigt ist Teilabschnitte der Berliner S-Bahn auszuschreiben, um einerseits den bestmöglichen Betreiber für einen hochwertigen S-Bahnbetrieb zu finden und andererseits Kosten für das Land Berlin einzusparen.

Voraussetzung für einen „diskriminierungsfreien Zugang“ anderer Betreiber zur Berliner S-Bahn ist zunächst die Trennung von Netz und Betrieb. Mit dieser strikten Trennung hätte jedoch kein zukünftiger Betreiber Einflussmöglichkeit auf die Netzinfrastruktur. Das Fehlen von Weichen, Abstellanlagen und Zugtauschmöglichkeiten wirkt sich bereits heute negativ auf den Betrieb aus.

Das Management der Berliner S-Bahn hat im Auftrag des DB Konzerns das S-Bahnnetz bereits in drei Teilnetze (Ring, Stadtbahn und Nord/Süd) aufgeteilt. Der Fahrbetrieb wurde organisatorisch in eine relativ eigenständige Organisationseinheit aufstellt und deren Mitarbeiter dispositiv den Teilnetzen ebenso zu geordnet, wie auch die Fahrzeugflotte.

Faktisch ist dies ein vorweggenommener „Wettbewerb“ und die Herstellung eines eigenständigen Eisenbahnverkehrsunternehmens innerhalb der bestehenden Strukturen der S-Bahn. Unsere praktische Erfahrungen belegen schon jetzt, dass sowohl im Regelbetrieb wie aber vor allem im Störungsfalle das Leitungs- und Störungsmanagement schwerfälliger reagiert. Der ganzheitliche Betrieb der S-Bahn ist somit kaum möglich. Ebenso ist dieser notwendige einheitliche Prozess unter den Bedingungen verschiedener Betreiber, die dazu auch noch in Konkurrenz zu einander stehen, nicht herstellbar.

Die Berliner S-Bahn, das sind aber auch wir, die Mitarbeiter in den Werkstätten, Stellwerken, Führerständen und auf den Bahnsteigen, die zumeist Bürger dieser Stadt sind.

Ganze Familien sind bei der Berliner S-Bahn beschäftigt, oft über Generationen hinweg. Wir sind gerne S-Bahner und sind uns unsere Verantwortung für den öffentlichen Nahverkehr und den Puls dieser Stadt bewusst. Wir sind wie eine große Familie, in der man die persönlichen Interessen hinter das Wohl der Gemeinschaft anstellt, damit die Bahnen auch in der Nacht, an Sonn- und Feiertagen durch unsere Stadt fahren.

Wir und unsere Familien gewährleisten den Betrieb der Berliner S-Bahn:
Unsere Großeltern, hielten in den Jahren des Krieges den Verkehr aufrechter; unsere Eltern machten in den schweren Jahren der Nachkriegszeit die S-Bahn wieder zu einem Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs und wir, die heutige Generation, brachten nach dem Fall der Mauer die Berliner wieder zusammen.

Wir sind es, die schon einmal miterleben mussten, wie die S-Bahn in den Jahren 2008/2009 durch Arbeitsplatzabbau, Arbeitsverdichtung und Optimierung renditeorientiert ausgerichtet werden sollte, bis zu deren totalem Zusammenbruch.

Wir sind es, die, nachdem die alte Geschäftsführung sich der Verantwortung entzogen hat, mit all unserem Wissen und Können und mit hoher Einsatzbereitschaft, unter Zurückstellung persönlicher Interessen die S-Bahn wieder flott gemacht haben.

Wir sind es, die in den Wintern 2009/10 und 2010/11, als die Geschäftsführung anscheinend den Betrieb schon aufgegeben hatte, unsere S-Bahn „am Rollen“ hielten.

Von unseren Fahrgästen, den Bürger dieser Stadt, wissen wir, dass sie unser Engagement und unsere Einsatzbereitschaft zu würdigen wissen.

Wir wenden uns an Sie, den stellvertretender Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, die Leistungen unserer Kolleginnen und Kollegen entsprechend zu gewichten und nicht Teil eines Wettbewerbes werden zu lassen, der zu großen Teilen nur über die Lohnkosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geführt wird.

Hochachtungsvoll

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter,
S-Bahnerinnen und S-Bahner
vom Aktionsausschuss 100% S-Bahn

http://Aktionsausschuss.blogspot.com
Aktionsausschuss@googlemail.com

Montag, 2. Januar 2012

Solidaritätserklärung aus Japan die die Berliner S-Bahner

Solidaritätserklärung

An die Kollegen des Berliner Aktionsausschusses „100% S-Bahn“!

Im Namen des „IASK-DC-AD“* wollen wir hiermit eine herzliche Solidaritätserklärung an die Kollegen des Berliner Aktionsausschusses „100% S-Bahn“! schicken.
* „IASK-DC“ bedeutet „Internationales Arbeitersolidaritätskomitee von Doro-Chiba“.
** „Doro-Chiba“ bedeutet auf Englisch „National Railway Motive Power Union of Chiba“, bestehend aus Lokführern und Technikern in der Chiba-Präfektur, Japan.
*** „AD“ bedeutet „Abteilung Deutsche Sprache“. Im IASK-DC gibt es noch zwei Abteilungen, und zwar „Abteilung Englische Sprache“(AE) und „Abteilung Koreanische Sprache“(AK).

Wir haben neulich von euch erfahren, dass die Konzernführung des Deutschen Bundesbahn die Absicht hat, die traditionsreiche Berliner S-Bahn zu zerschlagen und zu privatisieren.

Das darf nicht sein! Aus unseren Erfahrungen der „Aufteilung und Privatisierung der Japanischen Staatsbahn (JNR)“ im Jahre 1987 wissen wir nur zu gut, was Privatisierung heißt.

Damals mußten 200,000 Eisenbahner die JNR verlassen. 200 JNR-Arbeiter haben Selbstmord begangen. Die Arbeitsverhältnisse wurden drastisch verschlimmert. Die Eisenbahnsicherheit wurde immer vernachlässigt, was letzten Endes 2005 zum großen Amagasaki-Zugunglück führte, in dem insgesammt 107 Menschen (ein Lokführer und 106 Fahrgäste) ums Leben kamen.

Privatisierung, Outsourcing und daraus folgende prekäre Arbeit sowie drastische Verschlimmerung der Arbeitsverhältnisse sind ohne Zweifel neoliberale Angriffe und weltweite Erscheinungen. Hintergrund ist die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise, in der das Kapital unbedingt aus öffentlichen Diensten maximale Profite herauspressen will.
Also: Privatisierung dient nur den Kapitalisten (1% der Bevölkerung) aber überhaupt nicht den überwältigenden Bevölkerung (99%).

Deshalb sind euer Kampf sowie eure Forderungen selbstverständlich ganz gerecht und gerechtfertigt. Kurz: Euer Kampf ist auch unser Kampf.

Doro-Chiba(damals mit 1000 Mitgliedern) hat in den 1980er Jahren gegen die „Aufteilung und Privatisierung der Japanischen Staatbahn (JNR)“ mit entschiedenen Streiks gekämpft. Die Aufteilung und Privatisierung kam leider zustande. Aber Doro-Chiba hat ihre „Danketsu“(Solidarität und Zusammenhalt) verteidigt und weiterentwickelt. Sie kämpft heute noch hartnäckig in der privatisierten Zugbetreibergesellschaft (JR).
Seit einiger Zeit kämpft sie gegen Gesamtoutsourcing von Inspektion- und Reparaturbereich als erneute neoliberale Offensive, und zwar erfolgreich. Nach und nach schließen sich junge Eisenbahnarbeiter Doro-Chiba an.
In der Solidarität mit den Kampfgefährten in ganz Japan, besonders mit denen in Fukushima kämpft sie auch für sofortige Stilllegung aller AKWs.

Wir wünschen euch viel Erfolg im Kampf gegen Privatisierung der Berliner S-Bahn!
Hoch die internationale Solidarität!
Danketsu! Ganbaro!(Zusammenhalt/Solidarität! Kämpfen wir zusammen!)

Herzliche Grüße der Solidarität aus Japan

Den 2ten Januar 2012
Nobuo MANABE vom IASK-DC-AD
Email: doro-chiba-international-de@auone.jp
http://www.doro-chiba.org/english/english.htm

Sonntag, 1. Januar 2012

Nein zur Ausschreibung der Berliner S-Bahn!

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Am 13.11.2011 ist aus der Betriebsversammlung die Gründung eines Aktionsausschusses der Belegschaft hervorgegangen. Mit diesem Votum hat der Aktionsausschuss am 15.11.2011 getagt. An ihm nahmen Ver-treter beider Gewerkschaften (EVG und GDL) und Kollegen aus den verschiedenen Bereichen der Berliner S-Bahn teil.

Der Aktionsausschuss der Belegschaft hat seine Arbeit mit der Zielsetzung aufgenommen, gemeinsam mit jedem von euch Beschäftigten der Berliner S-Bahn, die Ausschreibung der S-Bahn mit allen uns zur Verfügung stehenden gewerkschaftlichen Mitteln zu verhindern, da:

• unsere Arbeitsplätze bedroht sind,
• unsere Tarifverträge in Frage gestellt werden und
• für die Bürgerinnen und Bürger in Berlin und Brandenburg ein einst funktionierendes und hoch modernes Nahverkehrssystem zerschlagen werden soll.

Als ersten Schritt hat der Aktionsausschuss die Vorbereitung und Organisation einer machtvollen Demonstration für unsere Forderungen gegenüber Senat, Bundesregierung und DB-Konzern eingeleitet und unsere Gewerkschaften EVG und GDL mit der Umsetzung beauftragt. Diese Demonstration soll Anfang Februar 2012, im Anschluss an die erste Gesamtbetriebsversammlung, von 12.00 Uhr -14.00 Uhr vor dem Roten Rathaus stattfinden. Dazu fordern wir den Betriebsrat auf, einen entsprechenden Beschluss zu fassen. Nach Beschlussfassung wird die Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH aufgefordert, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, damit allen Beschäftigten die Teilnahme an der Kundgebung ermöglicht wird. ... "

Im Anhang findet ihr das komplette Flugblatt vom "Aktionsausschuss 100% S-Bahn", oder unter http://Aktionsausschuss.blogspot.com

Wer von euch ebenfalls bereit ist, sich an der Verbreitung und Verteilung des Flugblattes zu beteiligen, sowie bereit ist sich an der Umsetzung der Ziele des Aktionsauschusses zu beteiligen, meldet sich bitte bei den genannten Kollegen und Kontakten!

Flugblatt des Aktionsausschusses "100% S-Bahn":
http://bronsteyn.files.wordpress.com/2012/01/aktionsausschuss_flugblatt.pdf

Der Zorn der Lokführer der Berliner S-Bahn

Die Geschäftsführung der S-Bahn hat offensichtlich aus dem Zorn und dem Protest der Lokführer gelernt und beschuldigt nicht länger die Lokführer auf ihren Medien (Homepage, Twitter etc.), für die Zugausfälle bei der S-Bahn verantwortlich zu sein. Jetzt geht die Geschäftsführung einen neuen Weg, ohne von den Anschuldigungen Abstand zu nehmen. Sie nutzt jetzt ganz offensichtlich den DB-Konzern und die Presse für ihre Darstellung.

So ist es jetzt nicht mehr der Sprecher der Berliner S-Bahn, sondern Burkhard Ahlert, Sprecher der DB Mobility Logistics AG für Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern, der schon am Freitag, einen Tag vor Silvester, in Interviews mit der Presse über Zugausfälle bei der Berliner S-Bahn zu Silvester spricht, an denen erkrankte Lokführer schuld sind. Die Damen und Herren in den Bahnvorständen haben wohl noch immer nicht kappiert, wo und bei wem der Hammer hängt!? Selbst die aktuelle Sonderinfo des S-Bahn Betriebsrates scheint sie nur zu langweilen.

Die Geschäftsführung der S-Bahn will sich somit offensichtlich dem Zorn der Lokführer entziehen, aber dennoch ihre Behauptung aufrecht erhalten. Wie lange die Bahnmanager die S-Bahner noch für dumm verkaufen wollen, wird sich noch zeigen. So zeigt die Geschäftsführung der S-Bahn selber auf, wer der nächste Adressat für den Zorn und Protest der S-Bahner ist. Sie zeigen damit auch, wer die Marionette von wem ist.

Nächste Woche, wenn wieder S-Bahnen wegen der verfehlten Personalpolitik bei der S-Bahn ausfallen, wird es dann wohl die Bundeskasperin sein, die per Regierungserklärung die Lokführer bei der Berliner S-Bahn wegen ausgefallener S-Bahnen an den Pranger stellt!?

Es wird Zeit zum Handeln. Es kann nicht länger bei Beschwerden und Empörungen bleiben. Denn offensichtlich verstehen die Manager nicht die Sprache der S-Bahner. Wer jetzt noch nicht erkannt hat, wer auf welcher Seite für wen und welche Interessen steht, der sollte es nicht erst spüren müssen, sondern von denen die es längst verstanden haben Auswege aufgezeigt bekommen.

So zeigte unlängst ein S-Bahner eine interessante Idee auf, in dem er mit weiteren Kollegen ab dem 01.Januar 2012 während der Arbeit eine Minute lang streiken will. Am 02.Jan. zwei Minuten, am 03.Jan. drei Minuten ... - gegen das verachtende Verhalten der Bahnmanager und gegen die vorherrschenden Arbeitsbedingungen, für eine S-Bahn im Interesse der Mitarbeiter u. Fahrgäste und für erträgliche Arbeitsbedingungen -.

Wann und wo, ob alleine oder kollektiv und wie sich diese offiziell verbotende Art des Protestes unter den S-Bahnern verbreitet, wird sich im Laufe des Jahres zeigen. Je mehr S-Bahner darüber sprechen und sich kreativ dem Protest anschliessen, um so wirkungsvoller und unangreifbarer wird dieser letztendlich sein. Münden sollte er auf jeden Fall in einem kollektiven, wirkungsvollen und sichtbaren Protest aller S-Bahner.

"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."
Molière

weiterführende Infos:
Silvester ohne S-Bahn
http://bronsteyn.files.wordpress.com/2012/01/silvester-ohne-s-bahn.pdf
Betriebsrat der S-Bahn Sonderinfo:
http://bronsteyn.files.wordpress.com/2012/01/sonderinfo-09-2011-schuld-hellblau.pdf

Donnerstag, 29. Dezember 2011

S-Bahn Management empört Kunden und Beschäftigte

Situationsbericht eines unbekannten S-Bahners zur Lage bei der Berliner S-Bahn und weiterführende Informationen dazu!
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Die Lokführer sind schuld!
Aus einer öffentlichen Mitteilung der S-Bahn Berlin GmbH, wurde ein alle Bereiche der S-Bahn übergreifender Zorn der Belegschaft gegen die Geschäftsführung. Wohl nicht erst ab diesem Zeitpunkt wurde den meisten Beschäftigten bei der Berliner S-Bahn klar, auf
welcher Seite sie sich befinden und wofür die Geschäftsführung der Berliner S-Bahn steht.
Dazu kam es, als am 17. und 18.12.2011 wieder einmal vermehrt Züge der Berliner S-Bahn ausfielen. Der Betrieb wurde auf ganzen Linien eingestellt. Als Ursache nannte die Pressestelle der S-Bahn Berlin GmbH die "kurzfristige Erkrankung von Triebfahrzeugführer". So wurde es auf der Homepage der Berliner S-Bahn präsentiert, von der S-Bahn auf Twitter verbreitet und so lief es auch über die U-Bahn Zugzielanzeiger bei der BVG. Busfahrer wiesen ihre Fahrgäste darauf hin, im Radio wurde es in allen Sendern ständig wiederholt und in den Zeitungen stand es auf Seite eins. Die Lokführer sind schuld ...

Ganz Berlin weiß nun, wer für Zugausfälle bei der S-Bahn verantwortlich zu machen ist.
Die Lokführer der S-Bahn sind schuld, wenn ein Zug nicht kommt und Anschlussverbindungen nicht erreicht werden. Und weil die Lokführer auf der Mehrzahl der Berliner S-Bahnhöfen die letzten verbliebenen Ansprechpartner für die Fahrgäste sind, kann der Frust und die Wut der Fahrgäste gleich am nächsten Lokführer ausgelassen werden.

Die S-Bahner müssen sich nun nicht nur während ihrer Arbeit beleidigen und demütigen lassen. Nein, auch im eigenen Familien- und Freundeskreis wird durch die öffentliche Schuldzuweisung der S-Bahn Unternehmensführung nun auch der letzte Lokführer an den
Pranger gestellt. Auch wenn ein Zug wegen defekter oder fehlender Fahrzeuge ausfällt, zukünftig sind in den Köpfen der Fahrgäste die Lokführer daran schuld. Und die Lokführer die noch nicht krank sind, können sich nur eine bestimmte Zeit lang den psychischen
Angriffen der Unternehmensführung und die leichtgläubiger Fahrgäste erwehren, bevor auch sie durch diesen Druck krank werden.

Erste mündliche Beschwerden der Lokführer bei den für die öffentliche Darstellung der Schuldzuweisung verantwortlichen Mitarbeiter in der Betriebszentrale der S-Bahn, wurden mit dem Kommentar abgewehrt, dass die Inhalte auf der Internetseite und in den anderen Medien der S-Bahn, mit der Pressestelle der S-Bahn und weiteren Führungspersonen so abgesprochen sind. So ist für die Lokführer schnell klar geworden, dass es sich um einen gezielten Angriff auf die Lokführer handeln muss. Gerade wohl auch aus dem Hintergrund, dass es nur wenige Tage zuvor Lokführer waren, die die Geschäftsführung der S-Bahn während einer Betriebsversammlung vor 400 S-Bahnern zur Rede gestellt haben.

Es waren dann auch Lokführer, die an die Geschäftsführung und den Betriebsrat der S-Bahn eine formelle Beschwerde geschickt haben, in der die Geschäftsführung aufgefordert wurde die wahren Ursachen für die Zugausfälle zu benennen. Eine verfehlte Personalpolitik der Geschäftsführung wurde in der Beschwerde deutlich genannt. Aber auch, dass der Zorn unter den S-Bahnern bei derartigen öffentlichen Anschuldigungen groß ist. Hinzu kam, dass die Beschwerde an die Geschäftsführung über Nacht an die Kolleginnen und Kollegen in fast allen Bereichen der S-Bahn verteilt wurde. So wurde auch der Betriebsrat informiert und aufgefordert eine Presseerklärung herauszugeben, in der er die Schuldzuweisungen der Geschäftsführung zumindest missbilligt. Als erste wirksame Maßnahme, um das Betriebsklima wieder herzustellen, wurde in der Beschwerde die Einrichtung eines runden Tisches der Beschäftigten, dem Betriebsrat und
den Geschäftsführern vorgeschlagen.

Eine erste Reaktion auf den Zorn der Beschäftigten und die Beschwerde sah so aus, dass der Geschäftsführer "Human Ressources" seine Schuldzuweisung bis dato aufrecht hält und der Betriebsrat keine Zeit für eine Presseerklärung hat. Die Reaktion der Lokführer war gleicher deutlicher Natur. Mit Entsetzen, Unverständnis und Wut nahmen diese die in einer internen Mitteilung der Geschäftsführung dargestellte Aufrechterhaltung der Anschuldigungen gegen sie wahr.

Daraufhin sprachen einzelne Lokführer von einer unheilbaren Begrenzung zur Geschäftsführung und selbst von einem möglichen Waffengebrauch. Die Gräben wurden durch die Geschäftsführung der S-Bahn gezogen. Die Presse sprach schon einen Tag vor den öffentlichen Anschuldigungen der Geschäftsführung von einem "kalten Streik" der Lokführer. Dieser ist nun zum kalten Krieg geworden.

Am 25.12. geschah es dann, dass wieder S-Bahn Linien in Berlin eingestellt wurden, Linien verkürzt fuhren und weitere Linien von Zugausfällen betroffen waren. Nun wurde inder Öffentlichkeit von "betrieblichen Gründen" und nur noch vom "Fahrermangel"
gesprochen. Doch ganz Berlin weiß nach den Schuldzuweisungen der S-Bahn Geschäftsführung wer schuld an den Zugausfällen ist. Noch vor Weihnachten, am Vormittag des 23.12., kam dann der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, als Vermittler zu den Lokführern der S-Bahn an den Führerstand und
verteilte an sie Zuckerbrote in Form von Weihnachtsstollen. Nach der Peitsche der Geschäftsführung gab es nun Zuckerbrot vom DB Vorstand. So wird als nächstes wohl wieder die Peitsche der Geschäftsführung folgen. Doch dann werden die Lokführer sehr wohl schuld daran sein, wenn gar keine S-Bahnen mehr fahren.
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Beschwerde von S-Bahnern an den Arbeitgeber 17.12.2011:
http://bronsteyn.files.wordpress.com/2011/12/s-bahner-beschwerde-vom-17-12.pdf
Paula 7 aktuell 19.12.2011:
http://bronsteyn.files.wordpress.com/2011/12/paula7_aktuell_nr-30_kommunikation_zu_personalmangel_tf_in_c3b6ffentlichkeit.pdf
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weitere Informationen:
http://www.netzwerkit.de/Members/ManfredK/berliner-s-bahn/news20111218-002

Samstag, 24. Dezember 2011

Solidaritätsbotschaft Berliner S-Bahner an Officine Bellinzona

Wir S-Bahner aus Berlin haben eure Resolution vom 24.11.2011 erhalten und sehen uns in dieser Situation zu nichts anderem verpflichtet, als euch unsere uneingeschränkte Unterstützung und Solidarität zukommen zu lassen. Jeder Frontalangriff auf eure Arbeitsplätze, eure Löhne und auf eure Errungenschaften aus dem Jahr 2008, die ihr euch aufopferungsvoll erkämpft habt, ist ein Angriff auf alle Beschäftigte. Somit stehen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln an eurer Seite, wenn es gegen die Pläne der SBB Cargo und für den Erhalt der Officine geht.
Da auch wir bei der Berliner S-Bahn von der Berliner Politik und von der Deutschen Bahn AG in die Situation gebracht wurden, für den Erhalt unserer Arbeitsplätze kämpfen zu müssen, ist aus der Betriebsversammlung bei der S-Bahn Berlin am 13.12.2011 ein Aktionsausschuss der Beschäftigten hervorgegangen, der den Widerstand der Beschäftigten bündeln und organisieren soll. Gegen die Pläne des Berliner Senats (der Berliner Landesregierung) und die Pläne der Deutschen Bahn AG, die S-Bahn Berlin zu zerschlagen und sie zu privatisieren. Für den Erhalt aller Arbeitsplätze und die Wiederherstellung der Berliner S-Bahn durch ein Sofortprogramm bis zum Jahr 2017.

Wir alle sehen uns immer mehr den Angriffen der Unternehmen ausgesetzt, deren Politik zunehmend auf die Gewinnmaximierung ausgerichtet ist und immer weniger die Belange und Interessen der Beschäftigten und ganzer Regionen wahrnimmt. Daher kann es nur eine Antwort auf diese Angriffe geben. Widerstand! Dazu ist es unwidersprochen wichtig, dass wir uns als Beschäftigte in den jeweiligen Unternehmen verbünden und einen geschlossenen, sowie grenzüberschreitenden Widerstand leisten. Da auch die Angriffe der Unternehmen und ihrer politischen Handlanger auf uns und unsere Grundbedürfnisse auf Arbeit, erträglichen Arbeitsbedingungen und gerechten Löhnen grenzüberschreitend sind.
Daher sprechen wir euch unsere uneingeschränkte Unterstützung und Solidarität in eurem Kampf für den Erhalt eurer Arbeitsplätze in der Officine aus, wie wir jede Unterstützung und Solidarität in unserem Kampf für den Erhalt jedes einzelnen der ca. 3500 Arbeitsplätze der Kolleginnen und Kollegen bei der Berliner S-Bahn und der S-Bahn Berlin als integriertes System der Daseinsfürsorge für Berlin u. Brandenburg und ihrer Bevölkerung brauchen.

Mit kämpferischen und solidarischen Grüßen
"Aktionsschuss 100% S-Bahn"
http://aktionsausschuss.blogspot.com/2011/12/solidaritatsbotschaft-liebe-kolleginnen.html

Samstag, 17. Dezember 2011

Arbeitsplätze bei der Berliner S-Bahn in Gefahr!

Zu der am 13.12.2011 um 08.00 Uhr im S-Bahn Werk Berlin-Schöneweide stattgefundenen Betriebsversammlung, wurden ab 05.00 Uhr bis zu deren Beginn ca. 500 Informationsblätter an Kolleginnen und Kollegen verteilt - siehe Bild -. Nur etwa 400 der insgesamt 3500 bei der S-Bahn beschäftigten Kolleginnen und Kollegen verfolgten dann die Berichte des Betriebsrates, der Geschäftsführung und Gewerkschaften (EVG + GDL). In der anschließenden Diskussion wurde es dann lebhafter. So kamen aus den Reihen der Kolleginnen und Kollegen die Befürworter des "Aktionsausschusses 100% S-Bahn" zu Worte und luden alle interessierten Kolleginnen und Kollegen zum ersten Zusammentreffen des Aktionsausschusses am 15.12.2011 ein.

http://aktionsausschuss.blogspot.com/2011/12/zu-der-am-13.html
siehe auch:
http://aktionsausschuss.blogspot.com/2011/12/5.html

Aktionsausschuss 100% S-Bahn

Einladungsflugblatt des Aktionsausschusses "100% S-Bahn" zur Betriebsversammlung am 13.12.2011
http://aktionsausschuss.blogspot.com/2011/12/aktionsausschuss-100-s-bahn-erhalt.html

Danketsu Blog

Internationale Kurznachrichten zu Arbeits- und Arbeiterkämpfen. Inspiriert von der japanischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba

Danketsu

Das japanische Wort "Danketsu" bedeutet wörterbuchmässig übersetzt "Solidarität". Wie aber so oft hat das japanische Wort in der japanischen Sprache selbst eine noch viel komplexere Bedeutung, etwa im Sinne des Wahlspruchs der 3 Musketiere aus Alexander Dumas Roman: "Einer für alle! Alle für einen!"

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nemetico - 24. Jun, 13:28
Proteste in Griechenland
+++ weitergeleitet +++ Datum: Thu, 13 Jun 2013...
nemetico - 14. Jun, 14:21

Klassenorientierte Arbeiterbewegung

Die Schaffung und Verbreiterung einer internationalen klassenorientierten Arbeiterbewegung ist ein Ziel der kämpferischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba in Japan. Dies bedeutet unter anderem: (1) Arbeits- und Arbeiterkämpfe dürfen niemals sektoriell, kulturell, ethnisch oder national isoliert und eingegrenzt bleiben. Über alle diese (letztlich künstlichen) Grenzen hinweg muss Solidarität (Danketsu) praktiziert werden. (2) die Gesamt - Interessen aller Menschen, die nur Besitzer blosser Arbeitskraft als Produktionsfaktor sind (60-80% der Bevölkerung etwa in Ländern wie Deutschland oder Japan), also wissenschaftlich formuliert der Klasse des Proletariats, müssen stets im Vordergrund sein. (3) Es ist von einer Unversöhnlichkeit der Interessen von Kapital und Arbeit auszugehen. (4) Es gilt die unmittelbare und direkte Solidarität (Danketsu) zwischen den zahllosen Segmenten dieser Klasse weltweit ständig zu erzeugen und zu verbreitern.

Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan

Am 11.10.2011 riefen 4 Gründungsmitglieder das Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan ins Leben. Ziel des Komitees ist die Schaffung zahlreicher Kontakte zwischen deutschen und japanischen gewerkschaftlichen Aktivisten (wobei gewerkschaftliche Aktivisten keineswegs etwa auf formale Mitglieder von Teilorganisationen etwa des DGB begrenzt ist). Dieser Blog hier (Danketsu-Blog) ist allerdings nicht nur einseitig auf deutsch-japanische Arbeitersolidarität ausgerichtet, sondern nahm von Anfang an auch Kurzmeldungen über Arbeitskämpfe aus anderen Teilen der Welt auf. Damit realisieren wir auch auf beste Weise, was ein zentrales Anliegen der japanischen Doro-Chiba ist: Schaffung einer weltweit miteinander vielfältig vernetzten klassenorientierten Arbeiterbewegung; Danketsu erzeugen und immer weiter verbreitern.

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Meldungen im Danketsu-Blog

Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, veröffentlichen wir jede uns bekannt gewordene Meldung über Arbeits- und Arbeiterkämpfe, ohne Rücksicht darauf, von welchen politischen Kräften diese Kämpfe geführt werden. Unser Prinzip heisst Klassensolidarität, also Solidarität aller Menschen, die Besitzer blosser Arbeitskraft sind.

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