Sonntag, 30. Oktober 2011

Australien: Qantas stellt Flugbetrieb komplett ein

siehe:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,794733,00.html
siehe auch:
http://www.google.de/#q=Qantas+Strike&hl=de&prmd=imvns&ei=qmetTqeaLMjrOYPgwcAP&start=10&sa=N&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&fp=7fffeade33245c0e&biw=1280&bih=647

Schweiz: Demonstranten drohen mit Kampfmassnahmen gegen Novartis

Dass Novartis trotz Milliardengewinnen und Millionen-Boni der Manager tausende von Arbeitsplätzen abbauen will, wurde in diversen Voten scharf kritisiert.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Demonstranten-drohen-mit-Kampfmassnahmen-gegen-Novartis/story/20524686

Hafenarbeiter solidarisieren sich mit "Occupy"

(per Mail)
Die "Occupy-Bewegung" in Oakland in der US-amerikanische Westkueste wurde am 25. Oktober durch die Polizei gewalttaetig ueberfallen.
http://www.indybay.org/newsitems/2011/10/26/18695333.php
Daraurhin haben die Arbeiter in Oakland und San Francisco beschlossen, am 2. November diese 2 Haefen streikmaessig zu blockieren.
http://www.occupyoakland.org/frontpage/
http://www.mercurynews.com/ci_19197518?source=most_viewed
http://www.indybay.org/newsitems/2011/10/26/18695266.php
http://www.indybay.org/newsitems/2011/10/26/18695142.php
http://www.youtube.com/watch?v=jTu9G8Ak6CQ&feature=player_embedded

Rückblick auf einen Streik in Botswana

Der größte Streik in der Geschichte Botsuanas ist beendet
Das Gras leidet, wenn die Elefanten kämpfen

Lauri Kubuitsile
Übersetzt von Susanne Schuster

Nun ist der Streik also vorbei - mit einer Erklärung der Gewerkschaften. Die Lage wurde Ende letzter Woche beängstigend, als die Menschen in Gabarone die Fenster von Geschäften und öffentlichen Gebäuden einschlugen. Die Gewerkschaften spürten, dass die Dinge außer Kontrolle gerieten, sie riefen zu einem Ende des Streiks auf und forderten die Beschäftigten im öffentlichen Dienst auf, am vergangenen Montag wieder an ihre Arbeitsplätze zurückzukehren. Keine ihrer Forderungen wurde erfüllt.
Die Arbeiter verloren indes fast zwei Monatsgehälter. Arbeiter in unentbehrlichen Stellen, die gestreikt haben, wurden entlassen. Man hat ihnen gesagt, dass sie sich für ihre Jobs wieder bewerben können, aber es ist nicht klar, ob sie an ihrem alten Arbeitsplatz wieder eingestellt werden oder ob sie als neue Mitarbeiter gelten.
Es ist schwer zu sagen, was die Kosten dieses Streiks für die Öffentlichkeit sein werden, aber sie werden wohl enorm sein.
Und was ist mit den Kämpfern? Präsident Khama gewinnt. Er hat die Arbeiterbewegung in diesem Land in das finstere Mittelalter zurückgeworfen. Seine reichen Freunde innerhalb und außerhalb des Landes werden sich darüber freuen, dass sie dort gelandet ist. Wenn man den Berichten in den Privatmedien Glauben schenken kann, dann hat der Internationale Währungsfonds (IMF) ihm geraten, nicht den Forderungen der Gewerkschaften nachzugeben. Das ist keine Überraschung.
Die Gewerkschaftsführer? Sie haben immer noch ihre Jobs, sie haben keine einzige Thebe ihres Gehalts eingebüßt. Hoffentlich haben sie auch eine Lehre aus dieser Hybris gezogen. Die Unterstützung, die sie während der ersten zehn Tage des Streiks erfahren haben, erregte sie, und ohne ein bestimmtes Ergebnis anzustreben, haben sie ihn für unbegrenzte Zeit ausgeweitet, zu ihrem Nachteil. Es stellt sich die Frage, welche Arbeiter ihnen wieder vertrauen würden.
Am Ende sind es wie immer diejenigen, die am wenigsten dazu in der Lage sind, die dafür bezahlen müssen.
Hintergrundinformationen: Botsuana wird vom größten Streik seiner Geschichte erschüttert – Regierung bleibt uneinsichtig:
http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Botsuana/streik.html
--------------------------------------------------------
Danke Tlaxcala
Quelle: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=5126&enligne=aff
Erscheinungsdatum des Originalartikels: 20/06/2011
Artikel in Tlaxcala veröffentlicht: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=5127

Freitag, 28. Oktober 2011

Bericht vom Gütetermin zur Lohnklage gegen Spätkauf

http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/eh/spaetkauf1.html

China: Streik in japanischer Fabrik

http://www.randzone-online.de/?p=11763

Kolumbien: 4.000 Rubiales-Ölarbeiter streiken

http://www.randzone-online.de/?p=11768

Sambia: Chinesischer Konzern entlässt streikende Arbeiter

http://www.randzone-online.de/?p=11726

Aussperrung streikender Straßenbahner in Stuttgart

http://www.randzone-online.de/?p=11779

Donnerstag, 27. Oktober 2011

PRESSEMITTEILUNG des Bündnisses "Wir zahlen nicht für Eure Krise!"

Eurokrise?... Die Krise heißt Kapitalismus!

Im Rahmen der Occupy-Bewegung demonstrieren weltweit Millionen von Menschen gegen die Macht der Banken und Konzerne. Gleichzeitig merken sie, dass Parlamente und Regierungen ihre Wünsche und Interessen nicht mehr repräsentieren. Die Ursache der jetzigen sogenannten "Euro-Krise" liegt nicht in Spekulationen geldgieriger Manager oder gar im Verhalten von Rating-Agenturen, sondern in einer zunehmenden Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben. Dazu Michael Prütz, Sprecher des Bündnisses: "In Großbritannien lag der Spitzensteuersatz Ende der siebziger Jahre bei 83 %, unter Kohl in Deutschland lag er noch in den achtziger Jahren bei 60 %, heute beträgt er faktisch nur noch die Hälfte. Dieses und vieles andere verursacht die Krise der europäischen Staatsfinanzen."

Das Berliner Bündnis über dreißig Organisationen, Parteien und Gewerkschaften ruft auf, am kommenden Samstag, den 29.10.2011, im Rahmen der weltweiten Occupy-Bewegung zu demonstrieren. Wir stellen die Forderungen von Lohnabhängigen, Studenten und Rentnern in den Mittelpunkt, wir demonstrieren für:

- radikale Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich
- Mindestlohn von 10 € die Stunde
- eine Vermögenssteuer, die den Namen verdient
- eine Sonderabgabe auf große Vermögen
- die Vergesellschaftung der Banken unter öffentlicher Kontrolle
- die Rekommunalisierung privatisierter Betriebe der öffentlichen Daseinsfürsorge
- drastische Lohnerhöhungen
- die Reduzierung der Verbrauchssteuern
- keine Rente mit 67
- kostenlose Bildung für alle

Darüber hinaus soll die Demonstration auch dem Kampf der griechischen Bevölkerung gegen das Spardiktat der Merkel-Regierung und der Troika solidarischen Ausdruck verleihen. Beide wollen aus Griechenland ein Protektorat der europäischen Banken und Konzerne machen. Dazu Michael Prütz: "Die Griechen kämpfen längst nicht mehr nur für die Rücknahme der Sparbeschlüsse, sondern für den Sturz der Papandreou-Regierung. Sie haben unsere volle Unterstützung."

Das Bündnis erwartet mehrere tausend Demonstrationsteilnehmende,
Treffpunkt: Samstag, 29.10.2011, 13 Uhr vorm Roten Rathaus.

Für Rückfragen: Michael Prütz 0172 - 916 98 00
------
per Mail vom
Forum Betrieb, Gewerkschaft und Soziale Bewegung Berlin
E-Mail: forumberlin@web.de
Wer wir sind und was wir wollen:
http://www.labournet.de/GewLinke/profile/berlin.html
Übersicht über unsere bisherigen Veranstaltungen sowie Protokolle:
http://www.netzwerkit.de/projekte/forumberlin

Neueste Infos zum Streik bei CFM Charite

http://cfmsolikomitee.files.wordpress.com/2011/10/streikkurier_16.pdf
und ständig aktualisiert hier:
http://cfmsolikomitee.wordpress.com/

Befürworter der Zusammenarbeit von Gewerkschaften von Ausschluss aus Verdi bedroht?

Ein verdi-Vertrauensmann namens Wolfgang Wendt verfasste eine "Grundsatzerklärung" zum Thema Zusammenarbeit von Gewerkschaften bei der BVG Berlin.
siehe Seite 3/11:
http://www.gdl-nahverkehr-berlin.eu/GDL_NVB-News_03-11_Vers02.pdf
Mit dieser Grundsatzerklärung möchte ich alle Beschäftigten der BVG/BT zum aktiven Dialog mit allen KollegInnen der anderen Gewerkschaften auffordern.
Nach derzeitigen mündlichen Informationen wird der Kollege jetzt deswegen mit dem Ausschluss aus Verdi bedroht.
Wenn diese Informationen stimmen sollten, wäre es ein Skandal, der jeden Gewerkschafter angeht.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Berlin, 29.10.2011, Demo "Die Krise heisst Kapitalismus!"

(per Mail erhalten)
Bitte Verbreiten!!!!!
Das Antikrisenbündnis Berlin hat gestern beschlossen:
Demonstration: Die Krise heisst Kapitalismus!
Sa, 29.10. 13 Uhr Rotes Rathaus
Die Demo wird angemeldet
Helft bei der Mobilisierung....

3.11.2011 Film "Ende der Vertretung" zum längsten und härtesten Streik in der Geschichte des deutschen Einzelhandels

(per Mail erhalten)
Film "Ende der Vertretung"
Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22
Donnerstag, 03.11.2011, 18.15 Uhr

2007/2008 findet der längste und härteste Streik in der Geschichte
des deutschen Einzelhandels statt. Der Film "Ende der Vertretung"
(Regie: Bärbel Schönafinger/Samira Fansa, BR D 2009, 56 Min.) begleitet die Streikenden über mehrere Monate. Manchen wird ihr Engagement im Streik zum Verhängnis, Emmely zum Beispiel. Das Komitee „Solidarität mit Emmely“ stellt im Anschluss an die Filmvorführung sein gerade erschienenes Buch „Gestreikt. Gefeuert. Gekämpft. Gewonnen.“ vor.
Es reflektiert die Erfahrungen der Kampagnenarbeit und den politischen und juristischen Erfolg.
Gäste: Emmely und das Komitee "Solidarität mir Emmely"

Sonntag, 23. Oktober 2011

Philippinische Zeitung über Soli-Aktion von Doro Chiba pro PALEA

Trade unions from the United States, Europe, Australia, Japan, Indonesia and Malaysia, among others, have also expressed their solidarity to Palea.
“(They) are planning to hold protest actions at the Philippine consulate offices in their respective countries,” FDC said, adding that more protests, including simultaneous city and municipal actions nationwide, are being lined up for next week “as local unions and associations join the fight against contractualization.”
As for international solidarity moves, Palea welcomed the picket by Japanese railway workers at the Philippine Embassy in Tokyo.
The union also announced that on October 27, US labor unions and the Filipino American community will do the same at the Philippine consulate in San Francisco.
“According to the protesters from Doro-Chiba, a railway union in Japan, a staff of the political section came out of the embassy in Tokyo to receive the letter of concern and said that the document will be forwarded to the person in charge of the embassy and then transferred to the home government. Doro-Chiba members also distributed to passers-by flyers explaining Palea’s plight and supporting the fight against contractualization,” Palea said.
The ground union added that Doro-Chiba, in its letter, asked that the Philippine government “give an adequate guidance to the PAL management to stop lock-out immediately, to reinstate all the Palea members to the original job as regular employment, and to reopen good faith negotiation with Palea, who is raising a quite justified demand to withdraw the outsourcing plan unconditionally.”

http://www.sunstar.com.ph/iloilo/local-news/2011/10/16/boycott-pal-drive-goes-online-185363

Samstag, 22. Oktober 2011

Gewerkschaftslinke HH: Unterstützt Occupy Hamburg!

von: Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg
Unterstützt occupy hamburg!
Die Wut und Empörung der BesetzerInnen ist unsere Wut und Empörung.
Mit mehreren Kollegen vom Jour Fixe waren wir in den letzten Tagen auf dem Platz.
Hier Eindrücke vom Platz:
http://nemetico.twoday.net/stories/gewerkschaftslinke-hh-unterstuetzt-occupy-hamburg/
Dazu hier die Seite von occupy hamburg
http://occupyhamburg.wordpress.com/page/2/
Hier die emailadresse von occupy hamburg, falls ihr Fragen habt, z.B., was sie brauchen:
(Sie brauchen nicht nur Sachen sondern auch eure Besuche!)
occupyhamburg[at]gmx.de

Demos gegen Mord durch Pistoleros der Gewerkschaftsbürokratie

Argentinien.
Mariano Ferreyra, ein 23 Jahre alter Aktivist der Eisenbahnergewerkschaft und der trotzkistischen Partido Obrero (PO) wurde am 20. Oktober 2010 in Buenos Aires bei einer Solidaritätsaktion für entlassene KollegInnen von Pistoleros der Gewerkschaftsbürokratie der Gewerkschaft Unión Ferroviaria erschossen, drei weitere KollegInnen wurden bei dem Angriff verletzt. Am 20.10.2011 demonstrierten 60.000 in Buenos Aires, 10.000 in Rosario sowie Tausende in weiteren Städten gegen den Mord, klassenkämpferische Sektoren der argentinischen Gewerkschaften sowie Organisationen der Linken haben zum Proteststreik aufgerufen.

siehe auch:
http://en.wikipedia.org/wiki/Mariano_Ferreyra

Freitag, 21. Oktober 2011

Occupy Bundestagswiese!

Hallo,
die Occupy Bewegung geht weiter. Nachdem letzte Woche zehntausende sich vor dem Bundestag versammelten um gemeinsam ihre Unzufriedenheit und Unmut gegenüber der aktuellen Politik zu äußern, wurde sich auf den Assambleas in Berlin in der letzte Woche dafür entschieden sich am 22. Oktober wieder vor dem Bundestag zu versammeln. Wie letzte Woche soll sich dafür um 15Uhr getroffen werden. Zuvor werden sich schon einige um 13Uhr am Alexanderplatz versammeln um gemeinsam zur Bundestagswiese zu spazieren. Komm auch du, egal ob 13Uhr
Alexanderplatz oder 15Uhr Bundestagswiese. Sei dabei! Sei kreativ!
Zusammen sind wir Viele.

22.10. | 15Uhr | Bundestagswiese
(U-Bhf Hauptbahnhof)
-
Mail vom Forum Betrieb, Gewerkschaft und Soziale Bewegung Berlin
E-Mail: forumberlin[at]web.de
Wer wir sind und was wir wollen:
http://www.labournet.de/GewLinke/profile/berlin.html
Übersicht über unsere bisherigen Veranstaltungen sowie Protokolle:
http://www.netzwerkit.de/projekte/forumberlin

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Mail von Doro Chiba

Dear our friends of the world,

Please find attached the declaration of 40th Regular Convention of Doro-Chiba, stating Labor movements now stand at a crucial crossroads. But the time is now full of hope and possibility. We dedicate all our strength focusing on the National Workers All-Out Rally on November 6.

Lets fight against mass unemployment!
Stop all nuclear power plants immediately!
International Labor Solidarity Committee of Doro-Chiba

H. Yamamoto
http://www.doro-chiba.org/english/english.htm

Declaration of Doro-Chiba Convention als PDF hier:
http://www.doro-chiba.org/english/dc_en_11/PDF/Declaration%20of%20Doro-Chiba%20Convention.pdf
siehe auch
http://www.doro-chiba.org/english/dc_en_11/dc_en_11_02.htm

Wie krank sind unsere Krankenkassen?

Einladung zum 80. Jour Fixe der Gewerkschaftslinken Hamburg
am Mittwoch, 2. Nov. 2011 um 18 Uhr 30. Curiohaus. Rothenbaumchaussee 15
Vorweg in der aktuellen halben Stunde:
Aktivisten von OCCUPY HAMBURG berichten.

Wie krank sind unsere Krankenkassen?
Einige gehen pleite!
Welche Auswirkungen hat das auf uns als PatientInnen und BeitragszahlerInnen?
Referent:
Kollege Alfons Lukas, Personalrats-Vorsitzender der DAK-Zentrale in Hamburg und Mitglied im ver.di-Landesbezirksfachbereichsvorstand Sozialversicherungen
* Die Einnahmen der Krankenkassen stellen einen Geldfonds von 290 Milliarden Euro (2011) dar - jährlich. Sie sind ein Objekt der Begierde für die Finanzwelt.
* Der Gesundheitsfond fließt über - warum gehen dann Kassen pleite?
* Falsch-, Unter- und Überversorgung, warum werden die Kranken nicht adäquat versorgt?
* Gibt es eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen? Macht der medizinische Fortschritt die Behandllung immer teurer?
* In welcher Höhe kommen Zusatzbeiträge auf uns zu? (Sind die Zusatzbeiträge eine Hintertür für die Einführung der Kopfpauschale?!)
* Gesundheit ist eine lukrative Ware. Für die meisten bald unerschwinglich? Droht uns eine Grundversorgung? Wie sähe die aus?
* Wie sind eigentlich die gesetzlichen Krankenkassen entstanden, vor Bismarck, durch Bismarck und nach Bismarck?
* Welche Bedeutung hat die Selbstverwaltung der Kassen? Ist die Selbstverwaltung durch die Versicherten noch erstrebenswert und zeitgemäß? Kann sie die Versicherten noch schützen?
* Sind GKV (gesetzliche Krankenversicherung) und PKV (private Krankenversicherung) miteinander vereinbar? (Kooperationen oder gar Fusionen). Die einen sind Ausdruck des Solidaritätsgedankens, die anderen müssen Profite erwirtschaften!
* Ist eine Reform (in unserem Sinne, nicht im Sinne von Regierung und Kapital!) noch möglich? Z.B. in Form einer "Bürgerversicherung?
Oder läuft alles auf eine Grundversorgung, d.h. auf eine Reduzierung von Leistungen hinaus?

Informativer Nachsatz:
Am 20.10. begann in München der 10. Europäische Gesundheitskongreß. Das Motto der Tagung: "Die neue Rolle des Patienten als Wirtschaftsschaftsfaktor".
Und ein passender link zum Thema unseres Jour Fixe (Informationen von AktivistInnen aus Krankenhäusern):
http://www.ungesundleben.de
----
von
http://www.mensch.coop/jourfixe

Call for solidarity with Philippine airline workers

7 October 2011

The ITF is calling on unions around the world to show solidarity with their aviation worker colleagues in the Philippines whose jobs are being outsourced.

Members of the ITF-affiliated Philippines Airlines Employees’ Association (PALEA) have been fighting the outsourcing plan, set to put 2,600 employees out of work.

Last week, the workers were forcibly evicted from Manila International Airport where they were staging a protest against the company’s decision to implement a lockout; the ITF condemned the evictions.

On 30 September, the union held a mass protest on the workers’ last day of employment with Philippine Airlines (PAL), urging the company to enter into talks with the union to resolve the dispute in the face of continuing flight disruptions.

Click here to sign a petition protesting againt PAL’s plans. To send a message of solidarity, click here. For more information about the campaign to support PALEA in its ongoing struggle visit: http://www.saveourpalsjobs.org.

aus
http://www.itfglobal.org

Suzuki Arbeiter/innen protestieren gegen Gewerkschaftszerschlagung

7000 Mitarbeiter/innen bei Suzuki in Indien, die zu Suzuki India Limited (MSIL), Suzuki Powertrain und Suzuki Motorcycles India Ltd. gehören, sind anti-gewerkschaftlichen Maßnahmen seitens der Regierung ausgesetzt.
Nach einem langen und intensiven Arbeitskampf haben die MSIL Mitarbeiter/innen in Manesar, Gurgaon, am 30. September 2011 eine Übereinkunft mit dem Suzuki Management getroffen. In Übereinstimmung mit dem getroffenen Kompromiss erschienen die Arbeiter/innen am 3. Oktober zur Arbeit, aber Leiharbeiter/innen wurde der Zugang verwehrt. Das Unternehmen stoppte zudem alle öffentlichen Verkehrsmittel und Zeitarbeiter/innen außerhalb der Fabriktore wurden von Schlägern angegriffen. In Solidarität mit den Zeitarbeiter/innen begannen Mitarbeiter/innen in drei verschiedenen Unternehmensstandorten am 7. Oktober einen Sitzstreik. Am 9. Oktober kam es zu gewalttätigen Angriffen, als ein Unternehmer Feuer auf eine Gruppe Arbeiter/innen bei Suzuki Motorcycles Limited eröffnete. Trotz dieser Angriffe erhält Suzuki die volle Unterstützung der indischen Regierung. Am 10. Oktober stellte das Haryana Labour Department fest, dass es sich bei dem Streik um eine illegale Vertragsverletzung gehandelt habe. Das Hohe Gericht in Haryana forderte die Arbeiter/innen auf, das Fabrikgelände zu verlassen, erklärte den Streik jedoch nicht für illegal.
120 Mitarbeiter/innen wurden aufgrund ihrer Teilnahme an den Streiks entlassen. Die Arbeiter/innen leisten Widerstand gegen die Einschüchterung seitens des Unternehmens und der Regierung und fordern Suzuki dazu auf, Arbeitsrechte ernst zu nehmen und Verhandlungen zu führen.
Sie können helfen! Tragen Sie Ihren Namen und Ihre Email Adresse ein. Klicken Sie dann unten auf der Seite auf 'Send Message'.
Die entsprechende Webseite ist hier:
http://www.labourstart.org/cgi-bin/solidarityforever/show_campaign.cgi?c=1142

Schmiert Opel Betriebsräte?

Schmiert Opel seine Betriebsräte, pro Monat mit bis zu 1500 Euro? Wie bei VW, nur ohne Sex?
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/automobilindustrie/rechtswidrige-lohnzuschlaege-opel-schmiert-seine-betriebsraete-11494339.html#Drucken
siehe auch
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,792103,00.html

CFM Solidarität in HH

(verspätet gepostet)
Unterstützung der streikenden Berliner KollegInnen bei CFM/Charitee

KollegInnen von CFM, einer ausgesourcten Abteilung vom Charitè, dem größten Krankenhaus Berlins, führen seit über fünf Wochen einen verzweifelten Kampf. Hier in Hamburg organisieren GenossInnen der SAV (wie in Berlin auch) Unterstützung für die Streikenden.
Sie bitten euch, am Mittwoch, 19.10. um 15 Uhr 30 dabei zu sein. Näheres siehe unten. Wir schließen uns diesem Aufruf an!
Weitere Informationen über diesen wichtigen Kampf findet ihr unten im Text, in den links zu labournet und zum cfm Soli-Komitee.

Liebe KollegInnen und GenossInnen ,

wie viele von euch sicherlich mitbekommen haben, wird an der Berliner Charite seit dem 12. September gestreikt. Die Beschäftigten der Charité-Facility-Management (CFM) kämpfen für einen Tarifvertrag. Bei der CFM sind Stundenlöhne von 6,53€ keine Seltenheit. Nicht wenige KollegInnen müssen mit Hartz-IV aufstocken oder zusätzlich Wohngeld beantragen. Neu eingestellte KollegInnen erhalten in aller Regel befristete Verträge und haben zudem mit oftmals sehr langen Probezeiten zu tun.

2005 wurden die Servicebereiche der Charité zur Hälfte privatisiert. Die Konzerne Dussmann, Hellmann und VAMED erhielten den Zuschlag und gründeten die CFM, die zur Hälfte weiter der Stadt Berlin gehört. Es zeichnet sich ab, dass die Geschäftsführung der CFM eine prall gefüllte Streikkasse hat und versucht den Streik auszusitzen. Die Streikenden bitten um bundesweite Solidaritäts-Aktionen um ihren Kampf zu unterstützen.

Wir wollen deswegen die Niederlassungen von Dussmann, Hellmann und VAMED in Hamburg besuchen, dabei deren öffentliches Image schädigen und der lokalen Geschäftsleitung zeigen was wir von Armutslöhnen halten. Dabei gilt je mehr mitmachen, desto bessere Wirkung können wir erzielen.

Am Mittwoch den 19.10 ist VAMED dran. VAMED betreibt mit dem UKE die Klinik Facility-Management Eppendorf GmbH (KFE) (http://www.uke.de/zentrale-dienste/kfe/index.php) und die Klinik Medizintechnik Eppendorf GmbH (KME) (http://www.uke.de/zentrale-dienste/kme/index.php).

Wir wollen den KollegInnen der KFE, der KME und den anderen Beschäftigten des UKE von dem CFM-Streik berichten und werden bei der Gelegenheit sicherlich auch bei der Geschäftsführung vorbeikommen.

Treffpunkt: 19.10. 15:30 Uhr, Bhf. Kellinghusenstraße


mehr Informationen zum Streik:
Labournet: www.labournet.de/branchen/dienstleistung/gw/charite.html
CFM-Solikommitee: http://cfmsolikomitee.wordpress.com/
ein (etwas langes) Video zum Streik: http://vimeo.com/30447388

solidarische Grüße,
Fabian
SAV Hamburg

CFM Solidaritätskomitee

Ansprache Sascha Stancic
17.09.2011

Betriebsgruppen im Gesundheitswesen

Auf diesen Seiten berichten Betriebsgruppen des Gesundheitswesens über ihre Arbeit und über Entwicklungen in den jeweiligen Einrichtungen. Die KollegInnen gehören verschiedenen Gewerkschaften an oder auch keiner.
http://www.betriebsgruppen.de/

Transparenz für Basis bei der S-Bahn

Aufgrund eines Tips gefunden:
http://www.tfb-s-bahn-berlin.de
Ziele und Selbstverständnis:
Wir treten ein für das Wohl der Mitarbeiter und das der Berliner S–Bahn. Die Arbeitsplatzerhaltung gehört zum Schwerpunkt unseres Wirkens.
Verpflichtet sind wir den Interessen aller Mitarbeiter und werden regelmäßig in Beratungen über unsere Arbeit Rechenschaft ablegen.
Wir arbeiten aktiv an der Basis und stellen unsere Position öffentlich zur Diskussion.
Wir kämpfen für gleiche Rechte, unabhängig von Dienststellung, Alter, Geschlecht oder Gesinnung.
Wir werden jede Form von Bürokratismus, Günstlingswirtschaft, Selbstsucht und Gewissenlosigkeit aufdecken und bekämpfen.
Wir fördern die Zusammenarbeit über die Fraktionsgrenzen hinweg, zur Durchsetzung der Forderungen der Arbeitnehmer.
Wir steuern gegen jeden Abbau der Rechte der Arbeitnehmer und setzen uns entschieden für die Einhaltung und Umsetzung der Gesetze und Tarifverträge ein.

Danketsu Blog

Internationale Kurznachrichten zu Arbeits- und Arbeiterkämpfen. Inspiriert von der japanischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba

Danketsu

Das japanische Wort "Danketsu" bedeutet wörterbuchmässig übersetzt "Solidarität". Wie aber so oft hat das japanische Wort in der japanischen Sprache selbst eine noch viel komplexere Bedeutung, etwa im Sinne des Wahlspruchs der 3 Musketiere aus Alexander Dumas Roman: "Einer für alle! Alle für einen!"

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Starke Gewerkschaften...
Die Katastrophe vom Rana Platz am 24. April, bei der...
nemetico - 10. Jul, 03:08
Gegen den Schulterschluss...
Gegen den Schulterschluss von Gewerkschaften und Militär. Beteiligt...
nemetico - 26. Jun, 12:23
27.06 – Gegen Prekäre...
Hallo liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Freunde,...
nemetico - 26. Jun, 11:32
Doro Chiba Erdbeben Report...
(Leider nur in englisch, da ich gerade keine Zeit habe...
nemetico - 24. Jun, 13:28
Proteste in Griechenland
+++ weitergeleitet +++ Datum: Thu, 13 Jun 2013...
nemetico - 14. Jun, 14:21

Klassenorientierte Arbeiterbewegung

Die Schaffung und Verbreiterung einer internationalen klassenorientierten Arbeiterbewegung ist ein Ziel der kämpferischen Eisenbahnergewerkschaft Doro-Chiba in Japan. Dies bedeutet unter anderem: (1) Arbeits- und Arbeiterkämpfe dürfen niemals sektoriell, kulturell, ethnisch oder national isoliert und eingegrenzt bleiben. Über alle diese (letztlich künstlichen) Grenzen hinweg muss Solidarität (Danketsu) praktiziert werden. (2) die Gesamt - Interessen aller Menschen, die nur Besitzer blosser Arbeitskraft als Produktionsfaktor sind (60-80% der Bevölkerung etwa in Ländern wie Deutschland oder Japan), also wissenschaftlich formuliert der Klasse des Proletariats, müssen stets im Vordergrund sein. (3) Es ist von einer Unversöhnlichkeit der Interessen von Kapital und Arbeit auszugehen. (4) Es gilt die unmittelbare und direkte Solidarität (Danketsu) zwischen den zahllosen Segmenten dieser Klasse weltweit ständig zu erzeugen und zu verbreitern.

Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan

Am 11.10.2011 riefen 4 Gründungsmitglieder das Berliner Solidaritätskomitee mit den Werktätigen in Japan ins Leben. Ziel des Komitees ist die Schaffung zahlreicher Kontakte zwischen deutschen und japanischen gewerkschaftlichen Aktivisten (wobei gewerkschaftliche Aktivisten keineswegs etwa auf formale Mitglieder von Teilorganisationen etwa des DGB begrenzt ist). Dieser Blog hier (Danketsu-Blog) ist allerdings nicht nur einseitig auf deutsch-japanische Arbeitersolidarität ausgerichtet, sondern nahm von Anfang an auch Kurzmeldungen über Arbeitskämpfe aus anderen Teilen der Welt auf. Damit realisieren wir auch auf beste Weise, was ein zentrales Anliegen der japanischen Doro-Chiba ist: Schaffung einer weltweit miteinander vielfältig vernetzten klassenorientierten Arbeiterbewegung; Danketsu erzeugen und immer weiter verbreitern.

Suche

 

Status

Online seit 5414 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 10. Jul, 03:08

Credits

Web Counter-Modul (seit 12.10.2011)

Meldungen im Danketsu-Blog

Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, veröffentlichen wir jede uns bekannt gewordene Meldung über Arbeits- und Arbeiterkämpfe, ohne Rücksicht darauf, von welchen politischen Kräften diese Kämpfe geführt werden. Unser Prinzip heisst Klassensolidarität, also Solidarität aller Menschen, die Besitzer blosser Arbeitskraft sind.

Ägypten
Airline
Aktionsausschuss 100% S-Bahn
Amazon
Arbeiterbildungsverein Danketsu
Arbeitskämpfe allgemein
Argentinien
Australien
Bangla Desh
Belgien
Bellinzona
Berlin
Berlin BVG
Berlin Charite
Berlin S-Bahn
Berlin S-Bahn-Tisch
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren